Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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mer preſſirt, oft ſpät in der Nacht ſich erſt nie⸗ derlegend und vor Tage wieder aufſtehend, be⸗ ſeelte ihn der heißeſte Eifer fuͤr das allgemeine Wohl. Da war kein Wohlthätigkeitsverein, an dem er nicht Theil nahm; er hörte jeden Un⸗ glucklichen, der ſich an ihn wendetez ſprach, ſchrieb, lief fuͤr ihn, gab Almoſen mit vollen Haͤnden, verfocht die Angelegenheiten Anderer, lieh ſein Geld an jeden guten Freund von zwei Tagen, und ſtudirte nebenbei alle mögliche Wiſſenſchaf⸗

ten, und zwar, wie er behauptete, aus dem

Grunde. Chemie, Phyſik, Mechanik und ſelbſt Aſtronomie wurden von ihm kultivirt. In allen ökonomiſchen und naturforſchenden Geſelſſchaften war er, Kraft ſeiner Verbindungen und ſeines Geldes,„Mitglied geworden. Wo man uͤber

Ackerbau, Handel und Fabrikweſen ſprach, war

er dabei, gab Rath und Anweiſung, erhitzte ſich uͤber die zahlloſen Mißbräuche und Vorurtheile, die ihm natürlich ͤberall aufſtießen, und glaubte zuletzt ganz ernſtlich, daß nur er und er allein, vorurtheilsfrei und uneingenommen genug ſey, um als Reformator in Staat, Wiſſenſchaft und