Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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nerin konnte vor Schluchzen kaum mehr ſpre⸗ chen. Meinem Freunde, dem indeß trotz aller Muͤhe, die er ſich gab, doch zuweilen noch ein kleiner Anfall von Aengſtlichkeit kam, ſchienen jedoch einige Stellen zu ſtark aufgetragen, und er bemerkte dies an Mad. Derblay; dieſe dagegen, die nach nichts ſo ſehr, als nach dem, was Auf⸗ ſehen macht, ſtrebte, war anderer Meinung, und ſogleich äͤnderte auch Deſodry die ſeinige; ja, er ging noch weiter; was ihm erſt zu grell vorge⸗ kommen war, erſchien ihm nun zu ſchwach tin⸗ girt, und er gab nun dem Rechtsmanne noch Winke, dies und jenes bei dem Vortrage vor den Schranken noch mehr herauszuheben. Sehr ſchmerzlich war es uͤbrigens Mad. Derblay, der Situng nicht ſelbſt beiwohnen zu können; ein Ueberreſt von weiblicher Schuchternheit und Schicklichkeitsgefuͤhl hielt ſie davon ab; Deſodry dagegen fand ſich natuͤrlich ein, um ſeiner Ge⸗ bieterin ihren Triumph uic hinterbringen zu können.

Herr Derblay war unterdeß in z ſ gen Verlegenheit. Bald nahm er ſich, gereitzt