Meine Frau war mit den Nonnen des Klo⸗ ſters, in welchem ſie gelebt hatte, in freund⸗ ſchaftlicher Verbindung geblieben, und beſuchte ſie zuweilen. Angenehm wäre es mir zwar ge⸗
weſen, wenn ſie Mad. Derblay nicht weiter
geſehen haͤtte, denn ich konnte mich einiges Miß⸗ trauens gegen dieſe Frau nicht enthalten, indeß ging dies nicht, und ich war nicht ſo abge⸗ ſchmackt, meiner Gattin deswegen den Umgang mit ihren andern Freundinnen verbittern zu wollen. Auch glaubte ich wirklich Mad. Derblay in Be⸗ treff ihres Mannes beklagen zu muͤſſen, und hielt dieſen fur ſchuldig; bald ſollte ich jedoch hieruber aufgeklaͤrt werden.


