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den, kurzen Ton, den er angenommen hatte; ſie
konnten es ſich nicht reimen, wie er ſo ſchnell
von einem Extrem auf das andere hatte fallen
können. Ich gedachte der Mad. Derblay, und er
machte kein Geheimniß daraus, daß er bei ihr
geweſen war. Ein Strom von Lobeserhebun⸗
gen ergoß ſich aus ſeinem Munde über ſie; mit gluͤhenden Farben ſchilderte er uns ihren Geiſt,
ihre Anmuth, ihre Schoͤnheit und ihr Ungluͤck.
Er ſprach den ganzen Abend nur von ihr.
„Ol o! fluͤſterte mir Onkel Lecoq zu, mir kommt die Bekanntſchaft des Thoren mit die⸗ ſer Frau gar nicht mehr laͤcherlich vor. Ich fuͤrchte, ich fuͤrchte, ſie verlockt ihn uns.“
Als ich mit meiner Frau allein war, eroͤff⸗ nete ich ihr, wie ich gleichfalls nichts Gutes von der zu innigen Freundſchaft meines Schwa⸗ gers mit Mad. Derblay erwartete; ſie aber ent⸗ gegnete mir:„Wie kannſt du ſo boͤſe von meinem Bruder denken! Soll er jetzt, da er nicht mehr Abbe iſt, keine Grundſätze mehr ha⸗ ben? Nein, nein, mein Bruder wird nie mit einer verheiratheten Frau“„


