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blay mit freudeleuchtenden Blicken ſich Muͤhe gab, den Eindruck etwas zu verbergei den ſein Geſtaͤndniß auf ſie gemacht hatte. Nach kurzer Pauſe ſagte ſie endlich mit bebender Stimme: „Guter Deſodry, beſinnen Sie ſich; betruͤben Sie nicht ein Herz, das.. Sie wiſſen zu gut, daß Liebe zwiſchen uns“„doch“ — ſetzte ſie ſtockend und mit feuchten Augen hinzu—„Freundſchaft, die innigſte, wärmſte Freundſchaft darf ich Ihnen ohne Gefahr wei⸗ hen, und ich vertraue mein Herz und meine Tu⸗ gend Ihrem Zartgefuͤhle an. Seyn Sie mein Bruder; ich will Ihre zweite Schweſter ſeynz ich will Sie lieben, wie Pauline Sie liebt, aber ſchonen Sie mein Herz.“
Deſodry wollte n Worte ſunnin Mad. Derblay fuhr fort:„Verlaſſen Sie mich ietzt, mein theuerſter Freund; ich muß mich ſam⸗ meln, unſere Unterhaltung hat mich ſo erſchut⸗ tert; ich bedarf Faſſung.“ Sie zog ſich nach dieſen Worten zuruͤck und Deſodry entfernte ſich.
Seine Seele ſchwamm jetzt wahrhaft in einem Strom von Wonne; ein ſtolzer Taumel


