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unklug benommen. Doch jetzt iſt keine Zeit davon zu ſprechen. Gehen Sie, mein Herr, ich werde die Sache Sr. Eminenz vortragen.“
Ich ging nun zu dem Platze zurück, wo
meine Gattin und Deſodry⸗ s Tanten ſaßen.
Unter der Verſammlung ſelbſt war ſchon etwas von dem Vorfalle bekannt gewotden. Ein dumpfes Gemurmel lief durch die Kirche und neugierige Blicke flogen nach allen Seiten hin. Mad. Lecog und meine Frau befragten mich, was der Aufſtand zu bedeuten habe.„Kommt, kommt, rief ich, unterweges will ich alles er⸗ klären.“ Sie folgten mir; Demoiſelle Vero⸗ nika aber blieb. Die ftomme Perſon hatte in der Inbrunſt ihres Gebetes nichts von alle dem bemerkt, was um ſie her vorging. Sie ſah weder die langen Hälſe der Vrrſanmung 3 unfer Weggehen.
Auf dem Wege nach dhn berichtete ich den Fragerinnen das Ereigniß; wie groß war ihre Ueberraſchung— ihre Freude! So langten wir bei dem Onkel an, wo wir Deſodry fanden,


