von der Schuld des ſo Hochgeachteten zu uͤberzeugen; da ihm jedoch Briefe und andere Documente vorlagen, ſo konnte er doch zuletzt nicht mehr zweifeln, und indem nun ſo die Decke von ſeinen Augen ſank, war er gezwungen, in die Dankſagungen einzuſtimmen, welche der uͤber den Ausgang dieſer Sache entzuͤckte Lecog der Mad. Derblay machte, die mit beſcheidenem Lächeln ſich nun zu der eben erſt eintretenden Pauline wendete und dieſe umarmend ausrief: „Fur dieſe that ich dies Alles! die Freundſchaft fur ſie forderte mich auf, mich fuͤr das Geſchick ihres Bruders ſo lebhaft zu intereſſiren.“ „Bei'm Himmel!“ fiel hier der Onkel mit ſeiner gewohnten Offenherzigkeit ein—„Sie ſind eine brave Frau, eine Frau von Kopf und Muth. Ach wie ſchade iſt es, daß Sie ſchon verheirathet ſind, und daß mein Neffe die Grille hat, Prieſter werden zu wollen! Wer weiß, was ſonſt“ Er brach hier ab, b er das gluͤhende Er⸗ röthen der ſchönen Frau bemerkte, und Deſodry ſchlug nach einem Blick, der wenig von ſeinem
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