Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Bei dieſen Worten verbeugte ſich Falcol ſehr ehrerbietig vor der Dame, deren Reitze er zu⸗ gleich wohlgefällig mit einigen verſtohlenen Blicken muſterte, und etwas von„Verzeihung wegen ſeiner Kuͤhnheit, von ſeinem großen Eifer ihr zu dienen u. dgl.“ murmelte und nebenbei auch nicht unterließ, einige demuͤthig⸗ Seufzer auszuſtoßen.

Aufmerkſam hatte bisher Mad. Darblay Deſodry's Rede angehoͤrt, und nur von Zeit zu Zeit mitleidig den jungen Mann betrachtet; als ſich aber jetzt der ihr ſo verhaßte Heuchler krie⸗ chend, luͤſtern und demuͤthig nahte, da warf ſie einen von Unwillen blitzenden Blick auf Falcol, und ſich zu meinem Freunde wendend, ſprach ſie ernſt und feierlich:„Meine Freundſchaft fuͤr Ihre Schweſter, die gute Meinung, welche ich von Ihnen hegte, beſonders aber die Aufrichtig⸗ keit Ihrer frommen Geſinnungen, haben mich bewogen, Ihnen mein Vertrauen zu ſchenken. Damit gab ich Ihnen jedoch nicht das Recht, ſich die Erlaubniß zu nehmen, dies Vertrauen ohne meinen Willen auf einen Andern zu uͤber⸗