rOmont zu ſtürzen, und eben ſo klar waren ihr des Heuchlers Abſichten auf Deſodry und deſſen Tante Veronika geworden. Dies Gewebe von Lug und Trug zu zerſtoren, ward jetzt einer
ihrer Lieblingsplane.
Wie konute ſie ſich auch S jungen Freund, fuͤr den ſie von Tage zu Tage mehr empfand, beſſer verbinden, als wenn ſie ihn aus den Ban⸗ den ſo ſchimpflicher Art befreite, und was konnte
zuglei nebenbei ihrem Hang zum Intriguiren
und ſich geltend zu machen, beſſer zuſagen, als
die Entlarvung eines Menſchen, der ſich ſo liſtig
zu verſtellen nuie und der gewiß, wie ſie ſehr richtig vorausſetzte, nicht ſäumen wurde, ihr De⸗ ſodry wieder zu entfuͤhren, ſobald er, wie ſich jetzt erwarten ließ, deſſen Anhänglichkeit an Sie erfuhr.—
Muthig und mit der ihr eigenen Gewandt⸗
heit ging ſie auch ſogleich ans Werk, und nicht lange, ſo war ſie, Dank der Beihuͤlfe Duͤclairs und einiger andern Merſonen, die ſie mit in's Spiel zu ziehen wußte, ſo völlig im Reinen uͤber die Abſichten Falcols und deſſen Schleifwege,


