Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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zu einem beruͤhmten Kanzelredner nach St. Louis fuͤhrte, waͤhrend wir Andern, wie Herr Lecoq ganz gleichguͤltig verſicherte, uns mit Anhoͤrung eines Sermons in St. Paul begnuͤgen wollten, was denn von dem frommen Paare mit leichtem Achſelzucken aufgenommen wurde.

Gegen Abend ſchlug Herr Lecog, der ein aͤch⸗ ter Pariſer Buͤrger damaliger Zeit und als ſol⸗ cher ein großer Verehrer Voltaires, ein halber, Philoſoph, und, obſchon keineswegs ein Unglaͤu⸗ biger, doch ein Feind aller Fröͤmmelei und neben⸗ bei etwas auf ſein Geld und ſeine Wuͤrde als Viertelsmeiſter eingenommen war, eine Parthie ins Theater vor; meine Mutter lehnte das Er⸗ bieten zu großer Ermüdung wegen aber ab, und als ſie zwei Tage darauf nach Montereau zuruͤck⸗ kehrte, da empfahl ſie mir zum Abſchiede nichts ſo angelegentlich, als die ſtete Beherzigung der herrlichen Worte des Evangeliums:Liebe Gott mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit allen Kraͤften; deinen Nächſten aber wie dich ſelbſt; denn dieſes Gebot ſchließt alle anderen in ſich.