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„So iſt es“ erwiederte er mir.„Ich bin gleichſam ſein Schatten durch's ganze Leben geweſen, ja ich kann ſagen, mir blieb nichts von dem verborgen, was ſeine Bruſt bewegte⸗ Ich las in ſeiner Seele oft beſſer, wie er ſelbſt.
Da die Zeit, in welcher die Geſchichte faͤllt, beinahe durchaus diejenige iſt, in der wir lebten, ſo kann es natürlich nicht fehlen, daß manche Anmaßung, manches Vorurtheil ſich unangenehm beruͤhrt fuͤhlen wird. Doch wird man, wie ich hoffe, finden, daß Aubin mit Un⸗ partheilichkeit und Maͤßigung urtheilt.
Ohnlaͤngſt ließ ein anderer meiner Freunde, Herr Droz,— mit welchem ich vor nicht lange die Memoires de Jacque Fauvel gemein⸗ ſchaftlich herausgab— ein eben ſo nuͤtzliches als intereſſantes Buch, betitelt:„De la Phi- losophie morale, ou des differens Systemes sur la science de la vie“ erſcheinen. Obſchon ich nun recht gut weiß, daß zwiſchen dieſem Werke und dem vorliegenden keine Parallele zu ziehen iſt, ſo kann es doch leicht ſeyn, daß


