Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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Bruͤdern in Griechenland die helfende Hand gegen die Tuͤrken reichen wuͤrde; aber er irrte ſich von neuem und ſuchte umſonſt ſeine Begriffe von Recht und Legitimitaͤt mit denen der c chriſt⸗ lichen Zeit über dieſe Dinge in Einklang zu brin⸗ gen. Einen Augenblick ſchmeichelte er ſich eben⸗ falls, Frankreich werde, wenn auch aus keinen beſſeren, doch wenigſtens aus Gruͤnden des Ei⸗ gennutzes, die Unterhandlungen mit Hayti zu einem gewuͤnſchten Ende bringen und Englands Peiſpiele in Betreff Säͤd⸗Amgricas folgenz aber er irrte ſich auch hier und ſah mit Erſtaunen ein, daß nichts, nichts in der Welt ſtark ge⸗ nug iſt, um eingewurzelte Vorurtheile auszurotten.

Trotz dieſer truͤben Evfahrungen verzagte er jedoch an dem Fortſchritt des Beſſeren in der Welt nicht, denn, ſo dunkel auch die Zeit manch⸗ mal war, ſo ſah er dennoch klar und deutlich, daß alle Anſtrengungen um die Fortſchritte der Menſchheit aufzuhalten, vergebens ſind, und daß man Vernunft und Aufklaͤrung nicht mehr, weder durch jeſuitiſche Raͤnke, noch durch Ge⸗ waltſtreiche zu unterdruͤcken vermag. Dieſe Hoffnung auf ein Beſſerwerden, trotz aller An⸗ ſtrengungen der Despotie und der Finſterlinge, dieſe Hoffnung auf ein allgemeines Gluͤck, ließ ihm ſein perſoͤnliches Gluͤck nur um ſo mehr genießen; verfolgt einſt von den Menſchen, war er in einen Anfall von Menſchenfeindſchaft ver⸗