Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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jezt aufs neue ſeine Blicke auf die innere Ver⸗ waltung richtete, mußte er abermals uͤber die Zwietracht, welche zur Zeit des Directoriums herrſchte, ſeufzen, aber er verlor den Muth deswegen nicht; er ſchrieb dieſe Unordnung theils dem revolutionairen Schwindel von einer Seite, theils dem Widerſtande von der andern zu, den man, verblendet von Leidenſchaft und Privatin⸗ tereſſe, der Einfuͤhrung einer beſſern Ordnung der Dinge entgegenſezte, und er ſchmeichelte ſich mit der Hoffnung, daß Vernunft, Nothwendig⸗ keit, Zeit und Aufklarung endlich ihren heilſa⸗ men Einfluß auf alle Gemuͤther ausuben wuͤrden.

Jezt kam der 18ten Bruͤmaire; auch dieſer Tag verwiſchte noch nicht die Hoffnung aus Mo⸗ ramberts Herzen; er ſah ihn mit Schrecken, aber er hielt ihn fuͤr noͤthig. Nie wird ein Staats⸗ ſtreich, nie eine Volks⸗ oder Militairinſurrection den Beifall eines wahrhaft vernuͤnftigen Man⸗ nes haben, aber ſind ſie mitten unter politiſchen Umſtuͤrzungen immer zu vermeiden? Zwingt der Sturm der Ereigniſſe nicht oft auch die Beſſeren zu Extremen, die in Zeiten der Ruhe von ihnen verabſcheut worden waͤren? Glaubend, daß Bo⸗