Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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gen ihn ſpreche; ja ich will ſeine Schande,

ſeine Treuloſigkeit bekannt machen. Meine Frau reiſet morgen ab, um alles gehoͤrig aus⸗ zubreiten und durch ihre Verbindungen unſere patriotiſchen Manoeuvres zu unterſtutzen; ich bleibe indeſſen hier, um die Waͤhler um mich zu ſammeln, welche Paris nicht eher als bis im Augenblick der Wahl verlaſſen koͤnnen Auf Dich, mein lieber Reveu, rechne ich beſonders; nicht wahr, mein guter Georg wird mir nicht abtruͤnnig? Ich bin üͤberzeugt, daß Du alles, was in Deinen Kraͤften ſteht, zu meinen Gun⸗ ſten bei denen thun wirſt, uͤber welche Dein richtiger Verſtand, Dein offener Character und die Dienſte, die Du ihnen erwieſen haſt, Dir einen ſo wohlverdienten Einfluß geben. Mein lieber Onkel, erwiederte Georg,Sie kennen meine Freimuͤthigkeit; erzurnen Sie ſich daher nicht, wenn ich Ihnen ehrlich geſtehe, daß es mir unmoͤglich iſt, die Schritte zu thun, welche Sie wuͤnſchen, und daß ſelbſt... Ah, Du ſcherzeſt,fiel der Doetor ein;das heißt... Rein!.. Du ſcherzeſt nicht, aber Du haſt einen ſo regen Zartſinn, der an ſich