Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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Tribunale des Seine⸗Departements, in Thaͤ⸗ tigkeit. Sein neuer Principal hatte ſich ſeine Stelle fur ſchweres Geld erkauft; indeß, da er bald darauf eine reiche Heirath ſchloß, ſo deckte die Mitgift der Frau ungefaͤhr die Haͤlfte des Ko⸗ ſtenaufwandes. Wie oft ſchlagt aber die Rech⸗ nung auf die Vortheile einer reichen Parthie fehl, nach welcher unſere jungen Leute ſo ſehr haſchen! Wie oft bringen die Frauen, welche durch ihr Vermoͤgen den Mann ſcheinbar be⸗ reichern, ihm zugleich einen ungezuͤgelten Hang zur Verſchwendung mit, zu der ſie ein Recht zu haben glauben, weil ſie Vermoͤgen beſitzen! Die Frau des Anwalds, zu welchem Ge⸗ org jetzt ging, uͤbte dieſes Recht in dem groͤßt⸗ moglichſten Umfange aus. Welch ein Luxus in ihrem Putz! welche theure Schawls! welcher Schmuck! und wie oft mußte dies Alles ge⸗ andert wetden! Ihr Mann, tuͤchtig durchdtun⸗ gen von den beiden herrſchenden Krankheiten der Zeit, Eitelkeit und Habſucht, mißbilligte den Aufwand der Frau Gemahlin nicht nur nicht, ſondern trieb es, wo moͤglich, auf ſeiner