Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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ſich beeilte ihm zu geben. Die ganze Unter⸗ haltung ſiel uͤbrigens gegen das Ende eines Mahles vor, welches Georg dem Hrn Dortor

Picot gab, der zwar nie ermangelte, ſeinen

Kranken ſtets eine ſehr ſtrenge Diaͤt aufzulegen,

ſelbſt aber von dieſem heilſamen Geſundheits⸗

mittel wenig Gebrauch machte. Der Wein hatte dem Ehrenmanne die Zunge geloͤſt; er hoffte, den Unerfahrnen zu blenden, verfehlte aber ſeinen Zweck ganz. Anſtatt ihn zur Be⸗ wunderung hinzureißen, floßte er ihm nur Wi⸗ derwillen und ſelbſt ein wenig Verachtung ein, und voll von dieſem Gefuhle ſprach der ehrliche Georg zu ſich ſelbſt;Nein! das wird nicht mein Weg. Dank dem Himmel! alle Aerzte gleichen gewiß nicht dieſem.

In der That, Georg fand unter den Pro⸗

feſſoren und unter ſeinen zukuͤnftigen Mitbruͤ⸗

dernmehrere Muſterbilder von Rechtſchaffen⸗ heit, Wahrheitsliebe und Fleiß; viele Brave, deren eifrigſtes Streben es war, dem Lei⸗ denden, weß Standes er auch ſeyn mochte, zu helfen und ſich in ihrer Wiſſenſchaft zu vervoll⸗ fommnen; aber, man darf es nicht verhehlen,