was, nach ſeiner Meinung, der Arzt bedurfte, um ſein Gluͤck zu machen.„Das erſte Mittel,“ ſagte er ihm,„iſt, ſich als Schuͤler, Bewun⸗ derer und Lobredner an irgend einen be⸗ ruͤhmten Arzt anzuſchließen, der aus Dankbav⸗ keit Ihnen dann wieder mit ſeinem Rath bei⸗ ſteht und Ihnen die Thuͤren der großen Haͤu⸗ ſer oͤffnet. Ach! nicht alle haben das Gluͤck, unter ſo guͤnſtigen Umſtaͤnden außutreten, wie ich; nicht alle verſtehen es ſo zu benutzen.“ Hier deutete Hr. Picot, ohne es jedoch mit geraden Worten zu ſagen, die Art an, wie es 6 †
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ihm gegluckt ſey, durch die junge Frau ſeines alten Profeſſors ſich die Gunſt des letztern zu erwerben und, kann man es glauben! der ehr⸗ liche Tropf Georg war ſo einfaͤltig, ein ſolches Mittel zum Fortkommen nicht eben beſonders ruͤhmlich zu finden und es ſich im Stillen feſt vorzunehmen, dieſen Weg nicht zu gehen. Pi⸗ cot ließ ſich jedoch dadurch nicht ſtoren und fuhr fort:„Wenn Sie dann erſt Doctor ſind, dann muͤſſen Sie ja nicht unterlaſſen, ſich das Anſehn zu geben, als haͤtten Sie ſehr viele Patienten, wenn Sie auch nicht einen einzigen


