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ihm der Geiſt auf der Schule eben nicht beſon⸗ ders gekommen ſey. Nach langem Ueberlegen gab endlich der Doctor St. Firmin ſeiner Schwaͤ⸗ gerin den Rath, den jungen Mann nach Pa⸗ ris zu ſchicken, um ihn dort Medicin ſtudieren zu laſſen, und da Madame St. Firmin, die. ſich, trotz ſeiner Einfalt, fuͤr Georg ein wenig intereſſirte, dieſem Rathe beipflichtete, der On⸗ kel auch außerdem noch die Hoffnung machte, daß er nicht abgeneigt ſey, an Georg einſt, wenn dieſer ſeine Studien vollendet, einen Theil ſeiner Praxis abzutreten, dieſer aber, wie gewoͤhnlich, ſich bereitwillig zeigte, das zu thun, wað man von ihm begehrte, obſchon er, ehrlich geſtanden, keinen beſondern Beruf zum Medici⸗ ner in ſich verſpuͤrte: ſo nahm die Mutter den Vorſchlag mit großem Danke an, und nicht lange, ſo machte ſich„der Tropf,“ wohl verſehen mit Empfehlungsbriefen an die erſten Aerzte, nach der Hauptſtadt auf den Weg. „Nun Georg,“ ſprachen ſein Onkel und ſeine Vettern bein Abſchiede zu ihm:„friſch auf! mache Deinen Weg und ſchleife Dich ab.“ —„Mein Sohn,“ ſagte die Mutter,„behalte


