an von allen ſeinen Verwandten, ſeinem Onkel, ſeinen Tanten, ſeinen Vettern u. ſ. w. ſey bei⸗ gelegt worden, und daß nur Vater und Mutter hierin eine Ausnahme gemacht haͤtten.„Hi,“ hatte der Vater gemeint,„moͤgen ſie ihn ſo nennen. Beſſer er heißt ein Tropf, als ein Schelm.“ Anders hatte ſich die Mutter aus⸗ geſprochen.„Wie! mein Sohn, mein Georg, ein Tropf? Das iſt nicht wahr! Er iſt
eine gute Seele und dies in Fahrer
Beiname.“
Wie haͤtten nach einem Geſtändniß Georgs Kameraden ihm nicht den fatalen Spitz⸗ namen laſſen ſollen, und verdiente er ihn nicht? Kaum hatte er ſein kleines Taſchengeld bekom⸗ men, ſo war es auch ſchon fuͤr Almoſen und Geſchenke fort, und wenn es ſich davon han⸗
delte, zu einem gemeinſchaftlichen Vergnuͤgen
etwas zuſammenzuſchießen, dann hatte der arme Georg immer keinen Pfennig mehr. Gewiß ſchon zwanzig Mal war er ſo albern geweſen, ſich fuͤt Fehler beſtrafen zu laſſen, die Andere begingen, blos weil er es nicht uber das Herz zu bringen vermochte, den Schuldigen anzuge⸗
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