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mich gewarnt, einmal von dem um ihn geſponnenen Ge⸗ webe in Kenntniß geſetzt, würde es ihm ein Leichtes ſein, daſſelbe zu zerreißen und über alle Ihre Intriguen zu triumphiren. Auch ſeinen Sieg, ſein Leben mit meinem Untergange zu erkaufen, wäre noch ein Gewinn für mich. Verſuchen Sie es doch, mit einer Verzweifelten zu rin⸗ gen! Ich fürchte Sie nicht mehr, weil ich auf das Schlimmſte gefaßt und zu Allem entſchloſſen bin. Ha! Ihr Erblei⸗ chen beweiſt mir, wie genau ich den wunden Fleck in Ihrer Berechnung getroffen habe. Nun denn, ſo führen Sie Ihre Drohung doch aus, aber beeilen Sie ſich ja, daß ich Ihnen nicht zuvorkomme; die Verlockung, einen Schurken, wie Sie ſind, in der ſelbſt geſponnenen Schlinge hängen zu ſehen, könnte mich vielleicht allein ſchon be⸗ ſtimmen, Verrath mit Verrath zu erwidern.“
„Olympia, beſinnen Sie ſich doch“, verſuchte der Pater die Raſende zu beſänftigen.„Beruht denn mein Verlangen nicht auf der zwiſchen uns vor Antritt Ihres letzten eben geſcheiterten Verſuchs geſchloſſenen Ueber⸗ einkunft? Was berechtigt Sie alſo zu den wahnſinnigen, gegen mich ausgeſtoßenen Drohungen? Und was verlan⸗ gen Sie denn auch weiter? Habe ich es Ihnen nicht mit dem feierlichſten Eide geſchworen, daß das Leben Ihres Geliebten bei ſeiner Aufhebung geſchont werden ſoll? Beſitzen Sie etwa nicht mein Verſprechen, von demſelben


