153
daß die bei der dummen Geſchichte in Hameln auch gleich ins Gras hat beißen müſſen. Seitdem iſt es wie ein Beſinnen über ihn gekommen, und dann iſt er auch zu lange von mir entfernt geweſen. Ha! Zwar hat er ſich, ſoweit ich ihn ausgeforſcht habe, mit ſeiner alten Geliebten wohl noch nicht völlig ausgeſöhnt, indeß das befindet ſich jedenfalls auf dem beſten Wege und keines⸗ falls beſitzt er zur Zeit noch eine andere Geliebte. Mein früheres Mittel, ihn zu ködern, kann ich deshalb ganz unmöglich anwenden. Wenn ich ſeinen Ehrgeiz anſta⸗ chelte? Nein, dem ſteht ſeine nahe Beziehung zum Her⸗ zoge entgegen. Auch meinen vorſichtigen Andeutungen, ihn feſt gegen Kugel und Stahl zu machen, hat er nur ein halbes Ohr geliehen. Und doch iſt mein eigener Paect beinahe abgelaufen. Oder wenn ich ſtatt ſeiner den Leibdiener des Herzogs wählte? Für das Tuch und die Haare, welche der mir von ſeinem Herrn verſchafft hat, habe ich ihm ein Mittel verſprochen, ſich für immer deſſen Gunſt zu verſichern. Es möchte mir am Ende leicht wer⸗ den, den albernen Gimpel noch weiter zu führen. Doch nein, der Erfolg wäre zu ungewiß. Es ſtünde überdies dahin, ob der Menſch ſich für die Freitagsnacht von ſeinem Dienſt frei zu machen vermöchte, und meine Stellung hier fängt nachgerade an, hoch gefährdet zu werden. Mordieu! wenn irgend einem von meinem heutigen Ge⸗


