Teil eines Werkes 
2. Band (1866)
Entstehung
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dienſt in der herzoglichen Leibwache habe quittiren müſ⸗ ſen. Nun denn, jetzt iſt's an mir, dafür meine Re⸗ vanche zu nehmen, und diesmal, ſage ich Dir, ſoll er ſich nicht wieder vom Galgen loszulügen vermögen. Der Zufall hat auf dem letzten Zuge unſerm Oberſten, dem Holk, und mir einen Blick in ſeine Karten freige⸗ geben. Die Beiden, der Graf Ortleburg und er, ſinnen auf ein neues Stückchen mit einander. Der Oberſt ſtattet, wie Du geſehen haſt, da drinnen eben einen Be⸗ ſuch ab, um dem erſtern auf den Zahn zu fühlen. Es

bedarf für uns, um das Gewebe der Zwei zu entwir

ren, nur noch den leitenden Faden in die Hände zu be⸗ kommen, und dazu ſollſt Du mir helfen. Hefte Dich an die Ferſen des Kerls, folge ihm, wohin er geht, achte auf jedes ſeiner Worte. Er wird in jener Nacht zu wenig auf Dein Geſicht gemerkt haben, um groß auf Dich zu achten. Gib meinethalben noch einigen zuver⸗ läſſigen Kameraden einen Wink, Dich zu unterſtützen. Willſt Du? Keinen Schritt darf der Halunke ferner mehr thun, ohne von uns beobachtet zu werden.

Wie ich dieſes zweite Vorhaben wohl am beſten angreifen werde, überlegte Punker im Dahinſchreiten. Es wird mir nicht leicht werden, den Cornet zur Theil nahme an dem vorbereiteten Stückchen zu beſtimmen. Ich hielt ihn durch die Italienerin ſo feſt. Verdammt!