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„Die armen Schelme wollen für die ihnen zugefal⸗ lene Mühe doch auch eine Entſchädigung haben“ lächelte Ort· leburg. Einmal in den Streit eingetreten, war die ſich an⸗ fangs in ſeinem Geſicht wie in ſeiner Stimme kennzeich⸗ nende Unſicherheit raſch von der in ihm zum Durchbruch gelangten Entſchiedenheit zurückgedrängt worden.
Ein allgemeines Murren und einzelne drohende Aus· rufe beantworteten dieſe Aeußerung.
„Entſchuldigung, Herr Graf von Solms“ wandte ſich Rantzau an dieſen,„wenn ich in meiner Eigenſchaft als däniſcher Bevollmächtigter in dieſem ſpeciellen Fall Ihrer Beſtimmung vorgreife. Herr Oberſt Graf Ortleburg, kraft der mir von Sr. däniſchen Majeſtät übertragenen Vollmacht habe ich Sie hierher beſchieden, um ſich über eine ſo befremdliche Handhabung des Dienſtes bei den in einer ſo wichtigen und gefahrdrohenden Gelegenheit Ihrer Führung anvertrauten Truppen zu verantworten. Sie haben in Ihrer vorigen Aeußerung die Veranſtaltung dieſer Maßregel bereits auf ſich genommen. Beſitzen Sie eine ſchriftliche Autoriſation des Herzogs zu Ihrer Hand⸗ lungsweiſe?“
„Mich hierher berufen?“ entgegnete der Graf in hohem Tone.„Und noch dazu zur Verantwortung meiner Hand⸗ lungsweiſe? In der That, eine ſtolze Sprache! Die Botſchaft muß mich indeß verfehlt haben. Jedoch es be⸗


