Teil eines Werkes 
2. Band (1866)
Entstehung
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nehmen mögen. Bedarf es noch mehr, um Ihnen zu be⸗ weiſen, wie ſehr es denſelben drängt, mit Inen ſeine Frieden zu ſchließen? 5

Ja, der Graf allein iſt geeignet, alle Intereſſen in ſich zu vereinigen, ſtimmte die große Mehrzahl der Offi⸗ ziere bei;er muß ſich fügen.

Der Graf ſteht ſelber nicht im Dienſt der däni⸗ ſchen Krone eiferte der andere, kleinere Theil dawider. Wo bleibt uns deshalb bei ihm die Sicherung für un⸗ ſere Forderungen? Warum will der Oberſt Rantzau nicht lieber ſelbſt das Commando übernehmen?

Der trübe, den Himmel überſpannende Wolken⸗ ſchleier trug draußen, in der Natur, dazu bei, den Tag faſt unmerklich in den Abend übergehen zu laſſen. Ein Wetter war im Laufe des Nachmittags jenſeits der Ge⸗ birge, die Weſer weiter aufwärts, niedergegangen, ohne daß die ſchweren, noch über den Bergeshäuptern brauen⸗ den Wolkenſchichten bisher anders als mit ihren leich⸗ tern Vorläufern dieſe Wetterſcheide zu überſchreiten ver⸗ mocht hätten. Eine ſchwüle, gewitterſchwangere Atmo⸗ ſphäre laſtete über der wie in einer tödtlichen Erſtarrung liegenden Stadt. Jede Spur einer bürgerlichen Thätig- keit war jetzt aus deren Gaſſen verſchwunden, alle Läden und Fenſter zeigten ſich geſperrt und verſchloſſen, nur beuteluſtiges Geſindel, einzeln oder ſchon zu Zweien und