Aufſtandes vorzubeugen. Was ferner zu thun ſei, das zu beſchließen iſt morgen noch Zeit, doch jener Gefahr zu begegnen, bleibt keine Minute zu verlieren.“
Die Meinungen erwieſen ſich getheilt.
„Das Erſte und Nächſte iſt, dieſem unerträglichen Zuſtande ein Ende zu machen“ eiferte Knyphauſen. „Das vereinzelte Einſchreiten einiger der Herren bei der geſtrigen Gelegenheit hat das Uebel nur noch geſteigert, der Herzog iſt durch den mit deren Unterſtützung über die drohende Empörung davongetragenen leichten Sieg nur noch unnachgiebiger geworden. Wenn hier wirkſam eingegriffen werden ſoll, muß nach einem übereinſtimmen⸗ den Plane gehandelt werden, und dazu gehört vor al⸗ lem Andern, die Oberleitung wenigſtens proviſoriſch in eine Hand zu legen.“
„Das heißt alſo mit andern Worten“, wandte Holk ein,„um dem erneuten Ausbruch des Aufſtandes vor⸗ zubeugen, ſoll zunächſt dem Herzoge von uns der Ge⸗ horſam aufgekündigt werden. Der Teufel! Ihr Herren, es ſcheint mir das ein vertracktes Mittel.“
„Und dennoch“, bemerkte nach einem kurzen Zwie⸗
geſpräch mit dem Oberſten Flodruft der Oberſt von Rantzau,„iſt das der einzige Schritt, welcher durchgrei⸗ fend Hülfe zu ſchaffen verſpricht. Den Winſchen der Herren zu entſprechen, habe ich als Vertreter der däni⸗
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