Teil eines Werkes 
Zweyte Abtheilung (1798)
Entstehung
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oße Buch rken ſeiner nde Hauch der Halm zun Ele⸗ dir, wer verſtehen. ſeiner Of⸗ r Gnade, rSünde, Voltom⸗

Gott an⸗ e Kennt⸗ ſehn ſol eder Na⸗ rad des e anhul⸗ t beſchi⸗ nen, deſto in Anſe⸗ en jl ber⸗ nderuns, du durch wab du ni ſiſer vird dir Sein große⸗

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großes erhabenes Bild wird dir bey anhaltender Be⸗ trachtung ſeiner Werke aus ihnen mit hoͤherm Glanze entgegen ſtrahlen, und dann ſchließe aus dieſem im⸗ mer noch ſchwachen Schimmer auf den hellen Tag, der dir alsdann leuchten wird, wenn du ihn dereinſt in einem hellern Lichte naͤher an den Stufen ſeines Thro⸗ nes ſehen wirſt. Freue dich alſo in deinem Erden⸗ leben dieſer großen Hoffnung, zu welcher du berufen biſt.

Laß endlich das oͤftere Nachdenken uͤber Gott deine großte, deine ſeligſte Freude ſeyn, denke nie an ihn mit Furcht. Was kann entzuͤckender ſeyn fuͤr einen edlen, mit Vernunft und Freyheit begabten Geiſt, als Gott, den Erhabenſten, den Allervoll⸗ kommenſten, ſich als ſeinen Herrn, ſeinen Wohlthaͤ⸗ ter, ſeinen Vater zu denken! Ja, Gott, Duell alles Guten und aller Vollkommenheiten, wenn ich mich zu dir erhebe, wenn ich dich denke, wenn ich erwache und noch bey dir bin, wie ſelig, wie unaus⸗ ſprechlich ſelig bin ich alsdann! Wie leicht vergeß ich dann alle Leiden, die mich niederdruͤcken, fuͤhle und empfinde nur Dich, du mir ſtets Naher, freue mich des Gluͤcks, dich einſt näher kennen zu lernen, vergeſſe, was dahinten iſt, und ſtrecke mich nach dem Ziele, das vor mir iſt; dann duͤrſtet meine ganze Seele nach dir, und ſeufzt mit dem Pſalmiſten: Wenn werd' ich dahin kommen, daß ich dein An⸗ geſicht ſchaue?

Aber Menſch! willſt du uber Gott mit Freude, daß er dein Vater, nicht mit Furcht, daß er dein

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