g ſeines alsdann, chen der ten wiſ⸗ ftig uer auf dieſe ßer wird daraus
ott, ſei⸗ len Ver⸗ und von nterrich⸗ chdenken ich hier⸗ chdenken ndeln, ſo dieſen kennen ich nie liegende e. Bin n, it 4 Güte, us her⸗
ſt Gott heliſie ſdann
gegen
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gegen ihn verhalten? Was fordern alle dieſe Eigen⸗
ſchaften ſeines Weſens von mir? Werde ich z. B.⸗
wenn er alles weiß, das Boͤſe nicht auch dann unter⸗
laſſen müͤſſen, wenn auch meine boͤſe Handlung der
ganzen Welt verborgen bliebe? Iſt Gott mein Scho⸗
pfer, mein Herr, mein Geſetzgeber, bin ich ihm
nicht alsdann den unverbruͤchlichſten Gehorſam ſchul⸗
dig? Stehe ich unter ſeiner Vorſorge, iſt er mein Vater, darf ich wohl je in einer Noth verzagen, oder
etwas thun, welches der Wuͤrde des Kindes eines
ſolchen Vaters entgegen wäre? Hat er mir durch
Chriſtum alles geſchenkt, ſollte ich nicht aus Dank⸗
barkeit alle meine Kraͤfte, mein Leben ſelbſt ſeinem
Dienſte widmen? Wenn ich eine ewige unausſprech⸗
liche Seligkeit von ihm hoffen darf, muß ich nicht alsdänn auch die Bedingungen genau zu erfuͤllen ſu⸗ chen, unter welchen er ſie mir verheißen hat?
Alle dieſe Pflichten, die uns als vernuͤnftigen Menſchen, als Bekennern der Religion Jeſu oblie⸗ gen, muͤſſen wir uns aus einer richtigen Kenntniß von Gott, ſeinem Weſen und ſeinen Eigenſchaften, von den Verhältniſſen, in welchen wir mit ihm ſte⸗ ben, durch ein vernuͤnftiges Nachdenken uͤber alle dieſe Gegenſtände, immer mehr und mehr zu entwik⸗ keln und uns einzuſchärfen ſuchen, und, wenn wir ſie wiſſen, auch ſodann unermuͤdet ſeyn, ſie auszuuͤben, und uns in dieſer Ausuͤbung von Tag zu Tag zu be⸗ feſtigen.
Seher!


