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was ich ſehe, was ich hoͤre, was ich empfinde, was ich denke, alles, was mich umgiebt, erinnert mich an den Gott, den Unendlichen, den Unerforſchlichen, der alles erfullt, durch den alles iſt, was iſt. Bald lehrt mich der Bau ſeiner Welt, in der ich lebe, ſeine unbegrenzte Macht, ſeine unergruͤndliche Weisheit, ſeine alles umfaſſende Liebe zur Ordnung und Har⸗ monie. Bald uͤberzeugt mich die Stimme ſeiner Of⸗ fenbahrung von den Tiefen ſeiner Barmherzigkeit, ſeiner Gnade, ſeiner alles beſeligenden Liebe. Jetzt verliere ich mich in der Bewunderung ſeiner ſo weiſen, ſo liebreichen Weltregierung, dann erkenne ich voll Dankbarfeit ſeine uͤber mich und uͤber alle ſeine Ge⸗ ſchoͤpfe waltende Vorſehung. Jetzt verehre ich in ihm den liebreichſten, zärtlichſten Vater, der mich ſchwaches fehlerhaftes Geſchoͤpf zu dem Erben ſeiner ewigen himmliſchen Güter beſtimmt hat. Wenn ich indeſſen, durch dieß vernuͤnftige Nachdenken geleitet, ſeine unbegrenzte Guͤte, ſeine unendliche Liebe und Barmherzigkeit zu bewundern mich gedrungen fuͤhle, ſo reißt mich dieß Nachdenken auch zugleich zur Be⸗ wunderung ſeiner Heiligkeit und Gerechtigkeit hin, die alles Boͤſe verabſcheut, die keine Suͤnde unge⸗ ſtraft laſſen kann. Wie unerſchoͤpflicher Stoff zum Nachdenken ſind alle dieſe Gegenſtände fuͤr den den⸗ kenden Menſchen! Wie ſehr fühlt er ſodann die Wahrheit des Ausrufs des Apoſtels: O welch eine Tiefe des Reichthums, beyde der Weisheit und der Erkenntniß Gottes!
So
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