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nt hätte. daß er uns alſo Leiden und Trubſale ſendet, damit in Haupt wir in jeder chriſtlichen Tugend vollkommner, und wie jeder ihm dadurch wohlgefälliger werden ſollen? Werden ju Aus⸗ wir alſo endlich nicht einſehen, daß Leiden und Trub⸗ und ihr ſale fur den Chriſten ſchlechterdings nothwendig ſind, itig ma⸗ und daß alſo aus dieſer Urſache der Herr jeglichen tilichen Sohn ſtäͤupt, den er aufnimmt? uer Hei⸗ Laßt uns alſo noch an unſere Pflicht uns erin⸗ s unter nern, und die Zuchtigung des Herrn nicht gering ach⸗ er mehr ten, auch nicht verzagen, wenn wir von ihm geſtraft en, al werden, das heißt: Laßt uns nicht leichtſinnig ſeyn, erlaſſen, wenn uns der Herr zum Guten erziehen will, laßt klogte? uns aber auch nicht verzagen, wenn uns Leiden treffen. e Kraſt Ihr, die ihr noch nicht oder nur wenigaus dem r ſeinen bittern Kelch der Leiden getrunken habt, ihr, die ihr hr ſibſt noch in dem Fruͤhling eures Lebens auf Roſen wan⸗ e alles delt, und irrig wöhnt, daß der ganze Weg, den ihr ind die noch zuruͤckzulegen habt, immer mit Blumen beſtreut 5 ſeyn werde, ihr, meine jungen froͤhlichen Geliebten, laßt euch dieſen gefäͤhrlichen Wahn nicht täuſchen. miſſn, Nein! auch euch erwarten Leiden! und es iſt Weis⸗ 4 ange heit und Guͤte eures bimmliſchen Vaters, daß er ſie hapnt euch ſendet. Ich euer irdiſcher Vater und Freund, geibt wurde eure Wohlfahrt ſchlecht kennen, wuͤrde euch Gerech nicht lieben, wenn ich wuͤnſchte, daß Freude und zoltom⸗ Gluͤck eure einzigen Fuͤhrerinnen durch euer irdiſches deſthen eben ſeyn moͤgen, daß der Himmel über euch ſich nie 6 6n trben moͤge. Dieß hoffe ich nicht fuͤr euch, dieß — wünſche ich euch nicht. In der Schule der Leiden
und Trubſale mußt auch ihr zu eurer hoͤhern Beſtim⸗
hot ſic ha⸗ mung
daß


