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een nach dem Tode ſehr inabaͤquat zu ſeyn. Denn po⸗ ſitive Strafen werden zugefuͤgt, entweder das Anſehen der Geſetze zu erhalten, oder das verletzte Anſehen der⸗ ſelben zu rächen, oder kuͤnftigen Verbrechen vorzubeu⸗ gen. Sie laſſen ſich auch ohne ausdruckliche Bekannt⸗ machung zur Warnung fuͤr den Verbrecher nicht wohl denken. Sollen hingegen dieſe Strafen in bloßen Cor⸗ rektionsmitteln beſtehen, welches doch Hauptabſicht der poſitiven Strafen bey buͤrgerlichen Geſetzen iſt, weil poſitive Strafen nie aus den natuͤrlichen Folgen der ſtrafbaren Handlung allein, ſondern aus dem bloßen Willen des Geſetzgebers, herfließen: ſo iſt der Aus⸗ druck auf die ſo genannten Strafen der Hoͤlle unpaſſend. Jedoch, warum bemuͤhen wir uns mit Unterſuchung einer Sache, die fuͤr uns von wenig Nutzen iſt? Laßt uns zu einer Ausſicht forteilen, die eine der reizendſten ſuͤr unſern Geiſt iſt, und laßt ſie uns, ſo viel wie moͤglich, klar und deutlich uns darſtellen.
Saat von Gott geſaͤet, dem Tag der Aerndte zu reifen, Mein Gefaͤhrt im erſten Leben verweſe,
aus dem Staube, wird er, der Allmaͤchtige, dich, meinen Leib, an jenem großen Tage der Auferſtehung wieder hervor ruffen! Welche herrliche entzückende Ausſicht, Auferſtehung des in Moder und Dunſt aufgeloͤsten Koͤrpers, mit verjuͤngten, erhoͤhten Kräften! Und dieſen meinen eigenen Koͤrper, ſoll mein unſterblicher Geiſt wieder bewohnen! ſoll wieder mit ihm vereini⸗ get, ein neues Syſtem ſeiner Exiſtenz anfangen, und in dieſem Zuſtand ſeines Seyns, den Unendlichen und
All⸗


