ſoll
en, den Hiſ ſüet lich ich⸗ „ be⸗ „die nau. e be⸗ leb⸗ das den ſten Hot⸗ nerz⸗ an⸗ ßas iche heit ſem jen⸗
eiſt bes ken⸗ en, on⸗
253
ſondern um uns zu belehren, zu troͤſten, zu beruhigen, nachforſchen was die Schrift davon ſagt.
Wenn Gott, Vertrauen aufihn, auf ſeine Zuſagen, auf ſeine Verheißungen, in jeder Periode der Reli⸗ gionskenntniſſe, die er dem menſchlichen Geſchlecht mit⸗ getheilt hat, jederzeit als das vorzuglichſte Kennzeichen der wahren liebe zu ihm, und des Gehorſams gegen ſeine Gebote angeſehen hat: ſo iſt dieß Vertrauen auf diejenigen Verheißungen, die uns Gort in Anſehung des Zuſtandes nach unſerm Tode bekannt gemacht hat, eins der vorzuͤglichſten Opfer, ſo er von uns fordert, wenn wir dieſe Welt verlaſſen und unſern verweslichen Koͤrper ablegen. Der Weg zum Grabe iſt allerdings graunvoll und finſter; wir haben bey dem ſurchtbaren Schritt, den wir alle thun muͤſſen, keine Stuͤtze, an die wir uns halten koͤnnen, kein licht, ſo uns leuchtet, als das licht der troͤſtlichen Verſicherungen, die uns Jeſus Chriſtus ſo deutlich gegeben hat: Er lebt, und wir ſollen auch leben. Indeſſen hoͤrt im Tode mit dem Kreislauf unſers Blutes unſere Denkungs⸗ und Beſinnungskraft auf, und das, was wir durch die Sinne von dem todten Koͤrper annoch gewahr werden, loͤst ſich endlich in Moder und Dunſt auf. Unſern Geiſt kennen wir nicht, wiſſen nicht, wie er mit unſerm Koͤr⸗ per exiſtirt, wie er ohne unſern Korper exiſtiren kann, wiſſen nicht, wie beyde zuſammengeſetzt, und verbun⸗ den ſind, und wie beyde wieder von einander getrennt werden, und das Band zwiſchen ihnen aufgeloͤst wird; nur, daß es aufgeloͤst wird, wiſſen und empfinden wir. Natuͤrlich muß doch jedem nachdenkenden Menſchen,


