Teil eines Werkes 
Erste Abtheilung (1798)
Entstehung
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ſo viel innere Ueberzengungsgruͤnde von ihrer Wahr⸗ heit, die aus ihrer Vortrefflichkeit und dem Charakte⸗ riſtiſchen, ſo ſie von allen andern Religionen unter⸗ ſcheidet, flieſſen, daß ein unbefangener unparteyiſcher Beurtheiler, der ihre Vorſchriften zugleich genau be⸗ folgt, ihre Wahrheit nicht verkennen kann. Wer den Willen meines Vaters im Himmel thut, der wird inne werden, daß meine Lehre von Gott ſey, ſagt Chriſtus ſelbſt. Freylich werden die Feinde dieſer Religion auch dieſen Beweis nicht zu⸗ geſtehen, und ihr koͤnnt auch nicht von ihnen verlangen, daß ſie ihn annehmen ſollen. Aber dieß koͤnnt ihr kuͤhnlich von ihnen fordern, daß ſie euch eine beſſere Religion, ſelbſt ihren ſo genannten reinen Deismus nicht ausgenommen, eine Religion, die vortrefflichere Lehrſätze der Moral, und beſſere Gluͤckſeligkeitsregeln enthaͤlt, als die chriſtliche, zeigen ſollen, und wenn ſie dieß nicht koͤnnen, ſo iſt es eine Thorheit von ihnen, eure beſſere Religion zu verwerſen. Nur muͤßt ihr, wie oft ſchon erinnert worden iſt, dieſe chriſtliche Religion nicht auf das Syſtem der einen oder der andern chriſtlichen Kirchen⸗ partey einſchraͤnken. Keines dieſer Syſteme, ſelbſt das⸗ jenige, von welchem ihr den Namen führt, iſt ohne Maͤn⸗ gel und Irrthum. Allein dieſe Mängel des Syſtems, nach welchem ihr euch benennt, ſind ſo unbedeutend, daß es eitler Stolz, Thorheit, ſelbſt ſchaͤdliche und ſtrafbare Neuerungsſucht ſeyn wuͤrde, wenn ihr euch zu Reformatoren dieſes Syſtems aufwerfen, oder aus Tadelſucht, es ganz verwerfen wolltet. Nein! euch kommt nichts zu, als das edle Vorrecht des Proteſtan⸗ 4 tismus/

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