III
ters enthalten, und dadurch die Leſer zum eige⸗ nen Nachdenken uͤber ſelbige veranlaſſen. Die Gruͤnde dieſer Reſultate konnte ich freylich nur kurz angeben, da die Materien, worauf ſie ſich beziehen, ſo reichhaltig und zahlreich ſind. In⸗ deſſen glaub ich, nicht leicht eine uͤbergangen zu haben. Die Klaſſe von Leſern, der ſie beſtimmt iſt, ſind ſelbſtdenkende Chriſten, beſonders junge Chriſten, welche uͤber die Religion zu denken und ſie zu ſchaͤtzen gelernt haben. Da ihnen die religidſen Streitigkeiten unſerer Zeit, bey der tagtaͤglichen Erwaͤhnung in Schriften, noth⸗ wendig bekannt werden muͤſſen: ſo iſt es Pflicht fur jeden denkenden Chriſten, uͤber ihren Werth oder Unwerth nachzudenken, und ſich ſo viel moͤglich, von dem einen oder dem andern zu uͤberzeugen. Allein fuͤr Gelehrte von Profeſ⸗ ſion, und fuͤr den ſpeculirenden Philoſophen iſt dieſe Schrift nicht geſchrieben. Dieſe wer⸗ den hier wenig Nahrung ihres Geiſtes finden. Ich kann alſo freylich nur auf den Beyfall der⸗ jenigen Leſer rechnen, welche ihr Chriſtenthum lieber auf Offenbarung und geſunden Menſchen⸗ verſtand, als auf gelehrte, tiefſinnig ausge⸗ ſponnene Syſteme gruͤnden. Oft werd ich mich dem Tadel der den Ton angebenden Stimme unſers Zeitalters ausſetzen, da ich von den Lieb⸗ lingsmeinungen dieſes Zeitalters ſo oft abweiche. Auch den Vorwurf, daß ich mit beyden der anjetzt im Streit liegenden Parteyen heuchle,
werde
—„———— c—.—————„„„„—
—-—, c—.—
———„——


