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Gewerbsleuten Beſtellungen für die Königin Guta auf deren bevorſtehende Hofhaltung in Prag hin. Dabei bot er den Leuten Vorſchüſſe, die manchen in der gegenwär⸗ tigen Lage wohl zu ſtatten kamen.
So ſehen wir ihn eines Tages in den Laden eines Zinngießers gegenüber dem Tenyhofe treten. Der Zinn⸗ gießer, Namens Pſtroß, war unter ſeinen Mitbürgern
wohl angeſehen; er beſaß ein ſtattliches Haus, war Ober⸗
meiſter ſeiner Zunft und ſeine Werkſtatt war die größte in ganz Böhmen.
Meiſter Pſtroß lehnte verdrießlich hinter ſeinem Ladentiſch und betrachtete prüfend eine Weinkanne, welche ein Lehrling aus der anſtoßenden Werkſtatt herausge⸗ bracht hatte, als Bohuslaw von Klingenberg in den La⸗ den trat.
„Gott grüß' Euch, Meiſter, wie geht's?“ redete der Eintretende jenen an.
„Ich dank' Euch, edler Herr, für die Nachfrage,“ erwiederte der Meiſter—„alle Tage mehr vom Beutel
geht's; eine ſolche Zeit hab' ich noch nicht erlebt, es iſt, als ob alle Welt ſich verſchworen hätte, nicht me Zinn zu ſpeiſen oder aus Zinn zu trinken.“
„Ich höre andere Gewerbsleute aber auch klagen,“ die, wie Ihr,
hr von
entgegnete Bohuslaw;„namentlich ſolche,


