Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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ſtig um und ſah vor ſich drei Männer, deren einer einen abgebrochenen Dolch in der Hand hielt, während die andern eben mit ähnlichen Waffen nach ihm ſtießen. Dank Ruſalka's kunſtvollem Panzerhemde, das er trug, glitten dieſe Mörderwaffen unſchädlich ab, wie die erſte daran zerbrochen war, und nun hatte Zawiſch Zeit ſein Schwert zu ziehen, es blitzſchnell auf die Schädel der Meuchelmörder niederſchmettern zu laſſen, zwei von ihnen zu erlegen, den dritten aber zu entwaffnen, zu feſſeln und an den Schweif ſeines Roſſes zu binden. So führte er den Elenden nach der Stadt, in die er nun alsbald zurückkehrte.

Dieſer Meuchelmordverſuch auf den vom Volke allgemein hochverehrten Mann verurſachte ungeheure Aufregung in der mähriſchen Hauptſtadt.

Der gefangene Mörder wurde als einer von jenen Troppauern erkannt, welche wegen Landfriedenbruchs ausgepeitſcht worden waren, und dadurch erwachte wie⸗ der die alte Erbitterung gegen die Troppauer. Der Kö⸗ nig ſelbſt gerieth in eine an Wuth grenzende Aufregung über den Frevel und ſo bedurfte es kaum der Beſchwerde des Brünner Magiſtrats, um den König dazu zu be⸗ wegen, daß er dem Herzog Nikolaus befahl, ſeine ge⸗ ſammte Mannſchaft zu entlaſſeu, ſich ſelbft aber ſtracks