Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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Dieſe Worte floſſen aus dem Munde eines Grei⸗ ſes von ehrwürdigem Anſehen in geiſtlicher Ordens⸗ tracht.

Es war der oberſte Kanzler des Königreichs Böh⸗ men, M. Peter, Probſt von Wyſerad, ein um die Krone ſeit einer langen Reihe von Jahren ſchon hochverdienter Mann.

Er befand ſich allein mit dem jugendlichen König, der ihn in großer Seelennoth hatte rufen laſſen.

Der Prälat und Staatsmann fuhr fort:

„Es war Gotteshand die ſechs Jahrhunderte mit dem Hauſe Przemysl geweſen, welche Eure königliche Mutter auf's Innigſte mit dem Manne verband, der allein Kraft und Macht beſaß, in der ſchweren Zeit nach Eure großen Vaters Heldentod Böhmen vom Unter⸗ gang zu retten. Es hieße Gottes gnädige Hand zurück⸗ ſtoßen, wollte man den Mann ſeiner Wahl, den Eurer Hoheit von ihm ſelbſt durch Eure erlauchte Mutter zu⸗ geführten Freund und Berather zurückſtoßen.“

„Davon iſt ja nicht die Rede,“ verſetzte der junge König;„ich werde ihn ſtets als den Gemahl einer viel⸗ geliebten Frau Mutter ehren und nie vergeſſen, was er für mich um ſie und das Land gethan. Ich will dankbar gegen ihm ſein, will ihn in allen Gütern, die er von der Krone zu Lehn trägt, erhalten und ſchützen und will ſei⸗