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„Schleppt Eure Laſt nur näher zu mir, Herr Se⸗ zema von Kraſſow,“ rief Ruſalka dem Genannten zu. Dieſer gehorchte mit großer Mühe, denn es galt, die Laſt ſeines Körpers über Felſenklippen und Geſtrüpp dahinzuſchleppen. Neben Zbiſlaw angelangt wollte er ſich dort auf einer Klippe niederlaſſen, aber Ruſalka wehrte es ihm mit dem Zuruf:„Es ziemt ſich nicht, von den höhern Mächten ſitzend Hilfe zu begehren; bleibt dort ſtehen!“
Kraſſow gehorchte mit verdroſſenem Geſicht.
„Was iſt Euer Begehr, Ihr geweſenen Würden⸗ träger des Reiches, Ihr geſtürzten Höflinge und un⸗ mächtigen Feinde des zauberkundigen Herrn von Böh⸗ i Soll ich Euch wieder zu Euren Würden verhel⸗ en?“
„Du haſſeſt Zawiſch von Falkenſtein,“ erwiederte Zbiſlaw,„ſo hilf uns ihn verderben.“
„Wer ſagt Euch, daß ich ihn haſſe, den ich nie ge⸗ ſehen?“ fragte die Zauberin.
„Ein Freund von dir, der uns zu dir gewieſen, hat es uns geſagt—“
„Und wenn ich Zawiſch von Falkenſtein haſſe, ſo hab' ich keine Macht über ihn, hätte ich ſie, ſo haßte ich ihn nicht.“


