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Kriegsgotts Swatowit und Spuren der Behauſung Kaſcha's, der großen Zauberin und Tochter Kroks, zu deren Grabhügel am Ufer der Mies die Väter wallfahr⸗ teten. Hier unten des Nachts die Geiſter vieler Ver⸗ fluchter, wie Drahomira's, der Chriſtenverfolgerin, Bo⸗ leslaws des Rothhaarigen, der ſeine Mutter ins Elend jagte, ſeinen Bruder entmannen und ſeine eingeladenen Feinde am Gaſtmahle abſchlachten ließ, und Swatopluks, des Schlächters des großen Geſchlechtes der Wrsowitze, von denen er in kurzer Friſt 3000 Männer und Weiber, Greiſe und Kinder, erwürgen ließ— um ſeinen Thron zu befeſtigen.
Nicht leicht wagte ſich eine einzelne Menſchenſeele in das Innere dieſes Schauerwaldes. Selbſt der mu⸗ thige Jäger mied ihn allein und beſuchte nur in zahl⸗ reicher Genoſſenſchaft ſeine wildreichen Gründe. Und doch gab es ein menſchliches Weſen, das einſam darin und noch dazu an ſeiner düſterſten und wildeſten Stelle hauſte. Wir werden gleich ſeine Bekanntſchaft machen, denn ihm gilt der Beſuch der beiden Reiter, denen wir bis hierher gefolgt.
Der Pfad ſenkte ſich in eine Telle des Waldgrun⸗ des, welche mit rieſigen Steinblöcken angefüllt war, die zum Theil mauerähnlich über einander geſchichtet lagen. Zwiſchen den Blöcken wucherte allerlei wildes Gebüſch
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