Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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ken. In finſterm Schweigen zogen ſie an ihrem glückli⸗ cheren Feinde vorüber. Als ſie freie und breite Bahn gewannen, machten ſie Halt, Zbiſlaw ſtieg ab und half ſeinem Gefährten auf's Pferd, worauf er ſelbſt wieder aufſaß und beide neben einander weiter ritten.

Daß der Hund von Witkowetz uns in dieſem ver⸗ wünſchten Hohlweg begegnen muß, wo wir ihm nicht alle beide beikommen konnten! rief Kraſſow aus, als er ſich's wieder leidlich bequem gemacht;wir hätten ihn in zwei Minnten zu Kochſtücken zuſammengehauen.

Wäre nur der ungariſche Teufel nicht dazuge⸗ kommen, ſo wäre ich auch allein mit ihm fertig gewor⸗ den, entgegnete Zibſlaw;ich hatte eben zu einem

Meiſterhieb ausgeholt, den er nicht parirt hätte, da reißt mich der ungariſche Schuft mit ſeiner Schlinge hinten⸗ über, daß mir Hören und Sehen vergeht; die Peſt über ihn! Indeß beſinne ich mich auch, daß es gut war, daß wir dem Witkowetz nicht den Garaus machen konnten. Un⸗ ſeres Bleibens wäre dann in Prag nicht mehr geweſen, und unſere Pläne hätten eine große Störung erlitten.

Es iſt wahr, ſagte Kraſſow,der Uſurpator würde gewiß auf fürchterliche Rache ſinnen, wäre Einer ſeines Blutes getödtet worden

Und das Sechsmänneramt würde dafür ſorgen, daß ihm die Opfer nicht entgingen, meinte Zbiſlaw.