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ihr unvergänglichen Zeugen von der Herrlichkeit meines Volkes, ſowie auch du ehrwürdiges Haus meines Ge⸗ ſchlechtes, Witek's Haus, du Herberge der Gerechten. Wie dein alter Giebel hoch aufragt aus den Tauſenden von Dächern, ſo hoch ragt das Geſchlecht der Witeks über die Geſchlechter der Czechen, und ſo ragt aus Witeks Stamm der Eine empor, der im Glanze königlicher Eh⸗ ren doch mehr noch glänzt durch den Ruhm ſeiner Tha⸗ ten und das Licht ſeines Geiſtes. Heil dir, großer Wla⸗ dyka, Zawiſch von Falkenſtein, ſammt deiner holden Königin!“—
Der Reiter ſchwieg und verlor ſich in ſtumme Be⸗ trachtung.
Nachdem er wohl eine Viertelſtunde ſo da gehalten, wandte er ſein Roß und ritt langſam den Weg hinab, der von der Höhe des Berges hinabführte nach der Land⸗ ſtraße, welche von Mähren her kam.
Der Weg vertiefte ſich bald zum Hohlweg, der ſo ſchmal war, daß in ihm ſchwerlich ein Reiter dem andern ausweichen konnte. Unſer Reiter hatte aber kaum die Hälfte des Weges hinter ſich, als ihm zwei andere Reiter, die hinter einander herritten, entgegen kamen. Dieſelben trugen die halb böhmiſche, halb deutſche Zwittertracht, welche unter einem großen Theil des böhmiſchen Adels ſeit den Tagen Otokars II., inſonderheit aber unter der


