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ihres Opfers nicht mehr vor⸗, ſondern der Spur nach in der Richtung nach der görkauer Straße abgefah⸗ ren gefunden, den Baſtel zur weiteren Verfolgung der Spur ausgeſchickt hatten, während ſie ſelbſt den Träger über die Zeit der Abfahrt zu befragen in die Hütte gegangen. Zu ihrer Verwunderung fan⸗ den ſie den Träger ganz munter und eben im Be⸗ griff, aus dem Bette zu ſteigen. Muthiger als ſonſt empfing er ſie gleich mit der ſpöttiſchen Aeußerung „Wollt Ihr Euch pei mir wärmen, weil Ihr die ganze Nacht auf dem Anſtand gelegen und das edle Wild nicht gefangen? Nun, kommt nur; zum Glück iſt auch Euer Köder noch im Stande, Euch ein Glas Wachholder vorzuſetzen, das nicht mit Rattenpulver verſetzt iſt! Aber ich will Euch ſchon auf die Finger ſehen, daß Ihr mir das nicht wieder thut, Ihr ſau⸗ bern Apotheker!“
Die Mordgeſellen ſahen ſich entlarvt, ſie wähn⸗ ten, Träger habe ihren Anſchlag geahnt und den Ma⸗ giſter verrathen, der infolge deſſen einen andern Weg eingeſchlagen. Racheſchnaubend fielen ſie über ihn her, verſtopften ihm den Mund und ſchleppten ihn fort nach dem Raubſchloß, wo ſie mit dem Ba⸗ ſtel wieder hatten zuſammentreffen wollen. Wirklich geſellte ſich derſelbe hier zu ihnen, um Träger's Ver⸗


