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gekommen war, hatte es hintertrieben, indem er Hro⸗ znata vorſtellte, wie ſchwer es der jungen Mutter werden müſſe, ihr Kind zu verlaſſen, wie gefährlich der weite Weg für ſie ſei und wie die durch ihr Erſcheinen ver⸗ urſachte Aufregung dem Kranken nachtheilig werden könne.
Als Zäwis dann zur Beſinnung gelangt war, hatte er wohl ſelbſt nach ſeinem Weibe verlangt, Hroznata auch einen Boten mit einigen Zeilen von Zäwis nach Malyhrad abgeſchickt, aber Sezema hatte dieſen auf⸗ gefangen und ihm einen Brief an ſeinen Vetter, den Domherrn Dietrich von Neuhaus in Brünn mit der Weiſung übergeben, denſelben auf dem Hinwege zu be⸗ ſtellen. Dieſer Brief war ein Uriasbrief, denn er enthielt das Anſinnen an den Domherrn, den Ueberbringer bis auf Weiteres in ſicheren Gewahrſam bringen zu laſſen, weil es die Ehre der fünfblätterigen Roſe unbedingt er⸗ heiſche. Und Dietrich hatte dem Anſinnen zu Ehren der fünfblätterigen Roſe genügt.
Mit Sehnfucht hatte Zäwis eine Zeit lang der Ankunft ſeiner Gattin oder doch der Rückkehr des Boten entgegengeſehen, und als ihn die Ungeduld übermannt, hatte ihm Sezema die Botſchaft der Königin mit einer Ausſchmückung dargeboten, die ganz danach angethan war, dem Kranken zu ſchmeicheln und ſeine Intereſſe der


