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das Gebüſch, wo drei Pferde angebunden ſtanden. Ich konnte nur einen einzigen Hilfeſchrei ausſtoßen, denn der Räuber ſchloß mir mit einem Pflaſter den Mund. Aber wie er mich auf eins der Pferde heben wollte, ſtürzte unſer Rieſe, der mir heimlich gefolgt war, herbei, ſchlug den Räuber zu Boden, und wie nun ſeine Spießgeſellen herbei eilten und mit gezückten Schwertern auf ihn ein⸗ drangen, war es wunderbar anzuſehen, wie er mit einem Knittel den Einen ebenfalls niederſchlug, den Andern aber unterlief und zur Erde warf, daß es krachte. Er riß nun den Räubern die Vermummung ab, und— denke Dir mein Entſetzen!— ich erkenne in dem, der mich er⸗ griffen hatte, den, der mich ſchon einmal geraubt, den Baſtard des Königs. Mein wackerer Retter holte aus, ihm, da er ſich noch regte, den Garaus zu machen, doch mich jammerte das junge Blut, ich bat ihn leben und mit ſeinen Genoſſen dem Schickſale zu überlaſſen.„Da wollen wir ihnen wenigſtens die ſchönen Pferde ab⸗ nehmen,“ ſagte er und ich ließ ſie ihm als Beute. Den armen Meiſter Scarlatti fanden wir glücklicherweiſe nur betäubt; Jodok ſetzte ihn auf ein Pferd und ſchwang ſich hinter ihm hinauf, nachdem er mir zuvor auf ein anderes geholfen, und ſo kehrten wir nach dem Schloſſe zurück. Am Nachmittag ſchickte ich ihn hinaus, nach den Räubern zu ſehen— er fand ſie verſchwunden. Seitdem bin ich


