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im Lager der Witkowetze große Erbitterung hervorgeru⸗ fen, und daß eine Bewegung darin herrſche, welche auf eine gewaltſame Befreiung des Gefangenen deute.
Dieſe Nachricht ſtimmte den König ſofort wieder ſtrenger. Er ließ den Burggrafen, Hynek von Lichten⸗ burg, dem er den Oberbefehl ſeiner Burg auf dem Hradſchin für die Dauer ſeiner Abweſenheit übertragen hatte, eiligſt zu ſich rufen und bedeutete ihm, daß er mit ſeinem Kopf für die gefangenen Verſchwörer, insbeſon⸗ dere für Zäwis von Falkenſtein zu haften habe. Sollte deſſen Sippe es wagen, ihn mit Gewalt zu befreien, ſo ſolle man ihm lieber den Kopf abſchlagen, als ihn leben⸗ dig in ihre Hände fallen laſſen.
Der Mann, der mit ſo blutiger Strenge gegen den erſten Baron ſeines Reiches verfahren konnte, ward am andern Morgen von dem Volke Prags unter heißen Thränen und Gebeten aus den Thoren ſeiner Hauptſtadt geleitet. Es war, als wenn ein Vater von ſeinen Kin⸗ dern ſchiede. In ſeinem Gefolge befand ſich auch ſein Sohn, Nikolaus von Troppau, dem auf Dalemil's eigene Verwendung vergönnt worden war, mit in den Kampf zu ziehen.
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