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auferlegt, daß er dem gekränkten Vater Abbitte leiſte und Urphede ſchwöre. Und dieſe demüthigende Handlung ſollte augenblicklich vor ſich gehen; dazu hatte der König den Gelehrten rufen laſſen.
Dalemil erſchien. Der König theilte ihm das Ver⸗ bannungsurtheil mit und fragte, ob er damit zufrieden ſei. Dalemil bejahete mit den Worten:„Heil dem Lande, deſſen König Gerechtigkeit übt; Gott erhalte Böhmen ſeinen gerechten König!“
Nun forderte der König den Herzog zur weitern Genugthuung auf.
Der Züngling trat auf den Gelehrten zu und ſagte:„Gott iſt mein Zeuge, daß ich keine unreine, noch ſonſtige böſe Abſicht gegen Eure herrliche Tochter hatte, Meiſter— das will ich Euch beweiſen, indem ich hier Angeſichts meines Königs und Herrn förmlich und ehrlich um ihre Hand bei Euch werbe. O macht mich, indem Ihr dieſe Genugthuung annehmet, zu dem glücklichſten Menſchen auf Erden.“
Dalemil trat überraſcht und verwirrt einen Schritt zurück. Der König erſparte ihm die Antwort, indem er mit Strenge zu ſeinem Sohne ſagte:„Ich werde Dir eine Gattin ſuchen, wie ſie für Dich paßt. Dieſes Man⸗ nes Tochter iſt für Dich nicht in der Welt, verſtanden?!


