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trat an die Thür und gab das unter den Verſchworenen verabredete Zeichen. In demſelben Augenblick vernahm Zwis hinter ſich und zu beiden Seiten ein Geräuſch; wie er ſich umſah, erblickte er eine Menge Bewaffneter, die blitzſchnell auf ihn eindrangen, ihn umringten und im Namen des Königs verhafteten. Vergebens war jeder Proteſt; als er ſeinen Namen nannte, rief eine Stimme: „Da haben wir ja den Hauptverſchwörer!“ Ebenſo ward Scarlatti ergriffen und mit Zäwis von einem Haufen fortgeführt, indeß ein anderer, ſtärkerer in das verdäch⸗ tige Haus eindrang.
Eine halbe Stunde ſpäter befand ſich Zäwis mit dem Maler in einem Kerker des weißen Thurmes auf dem Hradſchin, in einem Theile derſelben Mauern, welche auch die Königin und die Geliebte umſchloſſen.
Eine Viertelſtunde nach ihnen theilten Ludmila von Mahrenberg, Pota von Potenſtein, zwei Vettern Boreſch's von Rieſenburg, der Bruder Berchtold's von Emerberg und noch einige Verſchwörer daſſelbe Schickſal. Die Uebrigen, worunter Boreſch, Albrecht von Seeberg, Se⸗ zema von Wittingau und Berchtold von Emerberg, waren entkommen.
Ende des erſten Bandes.


