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desgenoſſe des übermüthigen Ptemysliden von ihm ge⸗ wichen!“
Da ſprang der gefangene Ritter von ſeinem Stuhle auf und rief auf Beneſch zutretend:„Du lügſt, feiler Knecht! Nimmer verräth Heinrich von Baiern ſeinen königlichen Freund!“
„Vergeßt nicht, Schenk, daß Ihr hier Gefangener ſeid!“ ſagte Sezema.„Beneſch, wo ſind die Reiſenden, ich möchte ſelbſt mit ihnen ſprechen.“
„Wenn Ihr befehlt, führe ich ſie Euch vor,“ ant⸗ wortete Beneſch;„ſie ſind bei ihrem Fuhrwerk.“
Wok befahl ſie hereinzuführen.
Bald traten die Kaufleute mit Beneſch ein.
„Wo kommt Ihr her und was wißt Ihr von dem Baiernherzog?“ fragte ſie Sezema.
„Wir kommen von Augsburg über Paſſau,“ gab einer zur Antwort.„Es wird Euch nicht unbekannt ſein, daß im verfloſſenen Jahre die deutſchen Reichsſtände unter ihrem König zu Augsburg tagten und den König von Böhmen ſammt ſeinem Bundesgenoſſen Heinrich von Baiern wegen ihres Ungehorſams in die Acht erklärten. Dieſes einmüthige Vorgehen der Reichsfürſten für ihren König und die darauf erfolgten gewaltigen Rüſtungen gegen ſeine Feinde mögen den Baier doch erſchreckt haben, und weil er zuletzt auch in Erfahrung gebracht, daß die
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