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Die stille Mühle : eine Geschichte aus Deutsch-Böhmen / von Elfried von Taura
Entstehung
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durchzwängen wollten.Fort hier! rief mein Herr,laßt Alles brennen! nur das Leben ge⸗ rettet! und er ſtieß die Kiſte in's Haus zurück. Dann ftürzte er die Treppe hinan, ich ihm nach. Ein furchtbarer Qualm wallte uns entgegen; der Herr riß das Wochenzimmer auf; ein Ichzen, Stampfen und Fallen drang aus dicker Finſter⸗ niß an unſere Ohren.Licht! Licht! rief mein Herr; ich ſprang hinab, da kam das Wawerle ſchon aus dem Backzimmer mit einem Armleuch⸗ ter. Sie hatte den Ruf gehört. Laß das Vieh losbinden und in's Freie treiben! ſagte ich zu ihr, nahm das Licht und ſprang wieder hinauf nach dem Wochenzimmer. Welch ein Anblick! Da lag die junge Frau blutend und regungslos am Boden. Weiter hinten im dichteſten Rauch ſtand mein Herr und rang mit einem Mann, ſo lang, wie er ſelbſt es war der Jackel. Ich ſtellte ſchnell das Licht auf den Boden und eilte, ein Fenſter zu öffnen, damit der Rauch Abzug fände. Da ſtolperte ich über einen Kör⸗ per es war die Kindsmagd, gleichfalls regungs⸗ los in der Ecke dahinter kniete der Mauſchel,