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Die stille Mühle : eine Geschichte aus Deutsch-Böhmen / von Elfried von Taura
Entstehung
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unſere junge Frau mit meines Wawerle's Vater und der Herr mit ihrer Mutter.Es iſt doch billig, daß unſere Gevattereltern und alten Ge⸗ vattern mit hier ſpeiſen, ſagte der Herr, und die Frau fügte hinzu:Und noch billiger iſt es, daß eine glückliche Mutter das Dankopfer nicht vergißt, das von Alters her fromme Mütter dem Herrn gebracht. Da mir die kirchliche Erfüllung dieſer Pflicht aus gewiſſen Gründen nicht gut möglich war, ſo will ich mein Opfer hier im Hauſe darbringen. Damit gab ſie dem Pater einen Wink. Gleich trat dieſer auf mich und mein Wawerle zu und ſagte:Es iſt zwar ein Opfer, wozu es keines Prieſters bedarf, aber es thut einem alten Prieſterherzen ohne Falſch auch wohl, bei einem ſolchen Opfer wenigſtens der Meßner zu ſein. Es will die dankbare Mutter hier, im Vollgefühl der ihr von Gott erwieſenen Gnade auf ſeinen Altar folgende Opfergabe nie⸗ derlegen: den Freipacht der zu dieſem Mühlen⸗ gute gehörigen Mahlmühle mit Bäckerei, ſech⸗ zehn Strich Feld und Wieſen ſammt entſprechen⸗ dem Viehſtand und allem erforderlichen Geräth 9*