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Schweiß für den Erben bereitet. Entſcheide Dich!“
Ich kann nicht ſagen, wie mir bei dieſen Worten war; ich fühlte mich zerſchmettert, ver⸗ nichtet. Ich ſank dem Mann zu Füßen und weinte. Reden konnte ich nicht. Endlich ſagte er:„Steh auf! ich will Dich jetzt in Deine Kammer führen, da magſt Du Dich reinigen und umkleiden. Dann wollen wir weiter mit einander ſprechen.“ Er führte mich treppan in eine lichte, reinliche Kammer, die ein gutes Bett, einen Waſchtiſch mit Geſchirr und wenig ande⸗ res Geräth enthielt, holte mir ſchnell einen voll⸗ ſtändigen Anzug und ließ mich allein. Ich war ſo zerknirſcht, daß ich vergaß, was ich eigentlich hier ſollte. Ich ſank auf den einzigen Stuhl der Kammer und dachte an meine Vergangen⸗ heit. Mein ganzes nichtsnutziges Leben zog an mir vorüber. Meine Eltern hatten mich zu allem Guten angehalten und meinen früh ſich zeigen⸗ den Leichtſinn mit Güte und Strenge bekämpft. Aber ehe ſie ihr Werk fertig hatten, mußten ſie mich aus den Händen geben. Das väterliche
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